DAS GESCHAH 2001 - 2013

2013

2013

Politik von unten: Protest – Aktivismus – Revolution

Das Polit-Film-Festival widmet sich dieses Jahr ausschließlich Dokumentarfilmen, die ein breites Spektrum gegenwärtiger und historischer Formen des Protests, des zivilen Ungehorsams, des politischen Aktivismus sowie revolutionärer Bewegungen abdecken.

Durch die Filme soll beispielhaft aufgezeigt werden, wie „Politik von unten“, d.h. zivilgesellschaftliches Engagement samt möglichen Veränderungsprozessen funktionieren kann. 

Das Programm bezieht möglichst viele Länder und gesellschaftliche Konflikte bzw. Protestformen mit ein: vom Kampf gegen den Kapitalismus über das Engagement für einen respektvollen Umgang mit der Natur bis hin zu den afrikanischen Befreiungsbewegungen gegen die europäische Kolonialherrschaft. Das, wofür bzw. wogegen gekämpft wird; der Preis, der für den Widerstand bezahlt werden muss, sowie die Mittel des Protests variieren je nach politischem und sozialem Kontext. 

Die aktuelle Festivalausgabe weist darauf hin, wie bedeutsam Protestbewegungen für die Entwicklung und das Fortbestehen demokratischer Gesellschaften sind.

2012

2012

Die Politik im Spannungsfeld zwischen Umbruch und Status Quo

3. bis 7. Dezember 2012, Leokino, Innsbruck

Die Politik und ihre VertreterInnen stehen in einem permanenten Spannungsfeld zwischen dem notwendigen und geforderten Reagieren auf gesellschaftliche Umbrüche und der Angst vor Veränderungen beziehungsweise dem Verlangen nach dem Status Quo.

Dieses Spannungsfeld zwischen Umbruch und Status Quo Tarnen und Täuschen lotet die zwölfte Ausgabe des Polit-Film-Festivals im Innsbrucker Leokino aus. Mit einer Reihe von hochkarätigen Filmen, Vorträgen und Diskussionen werden nationale, internationale und historische Aspekte, Hintergründe und Konstanten des Themas beleuchtet.

2011

2011

Tarnen und Täuschen

12. bis 16. Dezember 2011, Leokino, Innsbruck

Die Gier nach fantastischen Gewinnen treibt das Banken- und Finanzsystem, korrumpiert die politische Klasse und knebelt die Medien.

In der politischen und medialen Kommunikation führen Gier, Korruption und Knebelung zu perfiden Tarn- und Täuschungsstrategien. Mit einer Reihe von hochkarätigen Filmen, Vorträgen und Diskussionen werden Hintergründe und Gegenstrategien beleuchtet.

2010

2010

The good, the bad and the ugly in Politics

22. bis 26. November 2010, Leokino, Innsbruck

Aus den Radarschirmen der subjektiven, medialen und historischen Bewertungen entkommen Politiker, Politik und Ideologien nicht (mehr). Mit pointierten Urteilen, schablonenhaften Einordnungen und auch völligen Fehlinterpretationen wird versucht, auch undurchsichtigste Graubereiche zu erschließen.

Heraus kommt dabei oft eine Rollenrepertoire und ein Handlungsszenario, das an einen Spagetti-Western erinnert.

Das Polit-Film-Festival 10 befasst sich daher heuer in einer Reihe von Filmen, Vorträgen und Diskussionen mit der oft verzweifelten Suche nach dem „Guten“, mit der Faszination und den Abgründendes „Schrecklichen“ und mit der Enttäuschung über das Scheitern der „Schlechten“ in der Politik.

2009

2009

Schein und Sein in der Politik

23. bis 27. November 2009, Leokino, Innsbruck

Die mediale Inszenierung von politischer Macht und von politischer Selbstdarstellung verwischt die Grenzen zwischen politischem Sein und politischem Schein. Die Massenmedien schaffen für PolitikerInnen, JournalistInnen und Betroffene eine Massenöffentlichkeit, die – auf Persönlichkeiten fixiert – nicht zu fassen, kaum zu steuern und oft nur schwer zu ertragen ist.

Das politische Geschäft verändert die Persönlichkeit fast aller Beteiligten. In das Spannungsfeld von Schein und Sein in der Politik taucht die neunte Ausgabe des Innsbrucker Polit-Film-Festivals mit Filmen, Vorträgen und Diskussionen ein.

Aus den Radarschirmen der subjektiven, medialen und historischen Bewertungen entkommen Politiker, Politik und Ideologien nicht (mehr). Mit pointierten Urteilen, schablonenhaften Einordnungen und auch völligen Fehlinterpretationen wird versucht, auch undurchsichtigste Graubereiche zu erschließen. Heraus kommt dabei oft eine Rollenrepertoire und ein Handlungsszenario, das an einen Spagetti-Western erinnert.

Das Polit-Film-Festival 10 befasst sich daher heuer in einer Reihe von Filmen, Vorträgen und Diskussionen mit der oft verzweifelten Suche nach dem „Guten“, mit der Faszination und den Abgründendes „Schrecklichen“ und mit der Enttäuschung über das Scheitern der „Schlechten“ in der Politik.

2008

2008

Falsche Mythen und traurige Warheiten

24. bis 28. November 2008, Leokino, Innsbruck

Mit „falschen Mythen und traurigen Wahrheiten“ in der Politik befasst sich die achte Auflage des erfolgreichen Innsbrucker Polit-Film-Festivals, das vom 24. bis 28. November 2008 im Innsbrucker Leokino stattfindet. Gezeigt werden beim heurigen Polit-Film-Festival spannende und selten gezeigte Dokumentarfilme aus den USA, Österreich, Italien und der Schweiz.

In der politischen Kommunikation und in der politischen Konfrontation wimmelt es vor falschen Mythen. Nichts scheut die Politik so sehr wie die traurigen Wahrheiten, die dahinter stecken. Mit den ausgewählten Filmen versucht das Polit-Film-Festival 8 in dieses Spannungsfeld einzutauchen und die falschen Mythen und traurigen Wahrheiten genauer zu beleuchten.

Auf die Leinwand und in die Diskussionen werden dabei der abstoßende Umgang der österreichischen Politik und Öffentlichkeit mit Simon Wiesenthal, ein privater Blick auf die österreichische Nazi-Elite, der Schein und das Sein der Südtirolattentäter, ein ungeschminkter Blick auf eine sagenumwobene Eliteschule und die menschenunwürdige Situation in Tschetschenien geworfen.

2007

2007

Macht und Ohnmacht

3. bis 7. Dezember 2007, Leokino, Innsbruck

Die Politik wandelt ständig am Abgrund zwischen Macht und Ohnmacht. Einem umfassenden Machtanspruch und einer hohen Machterwartung stehen oft die subjektive Macht- und Hilflosigkeit von Politikern und politischer Strukturen gegenüber.

Entlang der Grenze zwischen der Macht und Ohnmacht der Politik befasst sich das Polit-Film-Festival 7 in einer Reihe von Filmen, Vorträgen und Diskussionen mit aktuellen Themen wie Integration, Vergangenheitsbewältigung, Verfolgung von Kriegsverbrechern oder der Bekämpfung des Terrors.

2006

2006

Pop, Stars and Big Business

27. November bis 1. Dezember 2006, Leokino, Innsbruck

Pop, Stars und das große Geschäft Politik unterliegt wie Film einem strengen Starsystem. Beide brauchen leicht verdauliche Ikonen, bei beiden geht es um das große Geschäfte und um viel, viel Geld.
Das Polit-Business kämpft wie das Show-Business mit brachialer Unterhaltung um ein wenig Aufmerksamkeit. Entlang dieser Überschneidungen und über verborgene Bruchlinien befasst sich das Polit-Film-Festival 6 in einer Reihe von Filmen, Vorträgen und Diskussionen über „Pop, Stars und Big Business“ in der Politik.

 

2005

2005

Dunkle Flecken, lange Schatten

3. bis 7. Dezember 2012, Leokino, Innsbruck

Gerade im Jubiläums- und Jubeljahr 2005 (60 Jahre Ende des 2. Weltkriegs, 50 Jahre 2. Republik, 10 Jahre EU-Beitritt) schauen wir verstärkt in die Vergangenheit, um Geschichte und Gegenwart zu verstehen.

Das heurige Polit-Film-Festival 5 beschäftigt sich in einer Reihe von Filmen, Vorträgen und Diskussionen mit den dunklen Flecken in unserer Geschichte und ihre langen Schatten, die sie in die Gegenwart, in die gegenwärtige Politik werfen.
In den Kinosälen des Innsbrucker Leokinos dreht sich vom 28. November bis 2. Dezember 2005 alles um „Dunkle Flecken, lange Schatten“, um Vergangenheit im Film und in der gegenwärtigen Politik.

 

2004

2004

Propaganda, Lügen und das große Aufbegehren

29. November bis 3. Dezember 2004, Leokino, Innsbruck

Propaganda, Lügen und das große Aufbegehren Seit die Bilder laufen lernten, werden Filme (so wie die übrigen modernen Massenmedien auch) immer wieder in den Dienst der Propaganda für Politiker, Parteien, Ideologien und andere politische, wirtschaftliche oder auch nur rein persönliche Anliegen gestellt.

Im besten Scheinwerferlicht wird völlig verzerrt dargestellt, es wird geschnitten und gelogen, dass die Balken krachen und auf Teufel komm raus inszeniert und manipuliert. Hat die in den Filmen dargestellte Wirklichkeit mit der eigentlichen Wirklichkeit noch etwas zu tun? Wie funktioniert die große Propagandamaschine? Dürfen wir den Bildern und Botschaften des medialen Alltages noch trauen? Und wie können wir uns dagegen wehren? Diesen Fragen geht das Polit-Film-Festival 4 in einer Reihe von Filmen, Vorträgen und Diskussionen nach.

2003

2003

Die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln

Mord, Sport und Krieg

1. bis 5. Dezember 2003, Leokino, Innsbruck

Politik beschränken sich nicht nur auf Parteiorganisationen, Wahlkämpfe, TV-Duelle, Parlamentsdebatten, Abstimmungen, Demonstrationen oder Verhandlungen. Es gibt auch ganz andere, lebensgefährliche und gewalttätige Mittel, um politische Ziele zu erreichen oder politische Inhalte an den Mann oder die Frau zu bringen.

Der preussische General Clausewitz definierte 1832 in seinem Buch „Vom Kriege“ den Krieg als die „Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.“

Doch werden zur Erreichung politischer Ziele nicht nur Kriege geführt. Politische Morde, Attentate oder Terroranschläge sind oft auch nur Mittel zum Ausdruck von politischen Feindschaften, politischen Problemen oder soziale Ungerechtigkeiten. Genau so wie Sport und sportliche Großereignisse dazu missbraucht werden, um politische Ideen, Systeme und Machtverhältnisse darzustellen. Das Polit-Film-Festival 3 beschäftigt sich mit der „Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“. Im Kinosaal dreht sich alles um Mord, Sport und Krieg.

2002

2002

The secret forces of politics

Wirtschaftsmacht, Medienmacht, die Macht des Terrors

9. bis 13. Dezember 2002, Leokino, Innsbruck

In Zusammenarbeit mit dem Institut für interdisziplinäre Forschung und Fortbildungsabteilung Politische Bildung der Universität Innsbruck, dem Landesschulrat für Tirol und dem LEOKINO.
Und mit freundlicher Unterstützung von der Universität Innsbruck, vom Land Tirol, von der Österreichischen Hochschülerschaft Innsbruck, von der Arbeiterkammer Tirol, vom ÖGB Tirol und der Stadt Innsbruck.
Heuer dreht sich beim Polit-Film-Festival 2 im Leokino in Innsbruck in Filmen, Diskussionen und Referaten alles um die „verborgenen“ Kräfte der Politik.

Die Politik im Verborgenen scheut die Öffentlichkeit und das Scheinwerferlicht. Das provoziert natürlich Verschwörungstheorien, Verdächtigungen und Vorurteile. Ist die Politik nur ein Spielball der Wirtschaft? Sind Politiker bloß Getriebene der Medien? Oder regiert doch der Terror die Welt? Alles Fragen, die spannende Filme provozieren.
Die Filmreihe “The secret forces of politics” versucht, im Kinosaal mit fünf Filmen (Baader, Kronenzeitung: Tag für Tag ein Boulevardstück, Roger & Me, BRD Black Box, The Navigators) aus Deutschland, Belgien, den Vereinigten Staaten und Großbritannien, mit Diskussionen und mit Referaten (u.a. mit Harald Krassnitzer, Ferdinand Lacina, Armin Thurnher) Antworten auf diese Fragen zu finden. Dazu laden wir sie wieder herzlich vom 9. bis 13. Dezember ins Leokino in Innsbruck ein.

2001

2001

Handwerk Politik

The Making of Politics

19. bis 23. November 2001, Leokino, Innsbruck & 4. Bis 8. November 2002, Votiv Kino, Wien

Das Kino tut sich sichtbar schwer mit der Politik. Denn die Politik ist ein undankbares Sujet, sie lockt keine Massen in die Kinosäle: Irgendwie verständlich. Die muftimediale Realität der Politik ist allgegenwärtig. Als Morgenmeldung in Radio, als Leitartikel und Schnappschuss in den Zeitungen und Zeitschriften, als Beitrag in den Internet-Diskussionsforen auf den diversen Webseiten, als TV-Nachricht und TV-„Hintergrundinformation“ in den unzähligen politischen Nachrichten-, Magazin- und Diskussionssendungen. Wir saugen die multimediale Politik auf wie die Muttermilch. Wir kennen die Gesichter der Spitzenpolitiker in- und auswendig. Scheinbar braucht uns niemand mehr irgendetwas über die Politik zu erzählen.

Wenn Filmemacher trotzdem über Politik erzählen dann stolpern sie fast zwangsläufig über einen Hagel von Vorwürfen (Propaganda! Politisch einseitig! Politisch inkorrekt! Das kennen wir bereits vom Fernsehen Das wollen wir nicht sehen!). Dennoch gelingt es gerade DA. Pennebaker (TEE WAR ROOM, USA 1993), Mike Nichols (PRIMARY COLORS, USA 1998), Barry Levinson (WAG U DOG USA 1997), Helmut Grasser (DIE WAHLK4MPFER, Österreich 1903) und Stefan Aust, Alexander Kluge. Volker Schlöndorff und Alexander von Eschwege (DER KANDIDAT, BRD 1980) in ihren Dokumentar- und Spielfilmen eine faszinierende Schattenwelt sichtbar zumachen: die Welt der Berater, der Einflüsterer, der Journalisten, der Spin-Doktoren der Finanziers, der Werbegurus, der Meinungsforscher, der Ehefrauen und der Geliebten. Sie zeigen uns die Handwerker der Politik bei ihrem Geschäft, die Wahlkämpfer abseits des Scheinwerferlichts, die Kandidaten und ihre Helfer hinter den Bühnen, zwischen Hoffen und Bangen, abgeschminkt, ausgepowert.

Die Filmreihe Politik als Handwerk – The Making of Politics soll Ihnen ermöglichen, in diese Schattenwelt einzutauchen und im Dämmerlicht eines Kinosaals die Politik anders und neu zu erleben.